Das Berufsbild
Das Berufsbild der Gestalter hat sich gewandelt wie das anderer Berufe auch. Es sind nicht nur neue Begriffe für Berufe entstanden, sondern diese haben auch andere Inhalte, Aufgaben und Anforderungen. Im Produktdesign sind neben Gestaltungsfähigkeit heute Kenntnisse des Marktes ebenso gefragt wie solche der Produktionstechnologie, der Ökologie oder des Service rund um das Produkt.
Der Gebrauchsgrafiker wurde im Zuge der Technisierung seiner Werkzeuge, aber auch im Zusammenhang mit der Erweiterung seiner Aufgaben in den 70er Jahren zum Grafikdesigner. Die Herausforderungen der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft an der Jahrtausendwende bringen in den Bereichen Werbung und Kommunikation völlig neue Aufgaben mit sich.
Es sind dies:
- die multimediale Einbindung und Verarbeitung grafischer Entwürfe – im Bereich der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit,
- die umfassende Entwicklung des Erscheinungsbildes von Unternehmen und Körperschaften (Corporate Design),
- die formal-ästhetische und auch marketingorientierte Gestaltung sowie die gleichermaßen strukturelle Aufbereitung von Informationen – beispielsweise zum lesefreundlichen Aufbau und zur Schaffung von Orientierung innerhalb von Daten-Massen im Internet oder in Datenbanken.
Hier hat sich also mit Mediengestaltung, Kommunikationsberatung, Informationsmarketing, Web- und Internet-Design das Berufsbild des Kommunikationsdesigners entwickelt, dem die Ausbildung an der AKD mit einem breiten Lehrangebot entsprechen möchte. Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich im Bereich Design, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Kommunikationsdesigner arbeiten in Werbeagenturen, in Werbeabteilungen der Industrie, in Multimediaagenturen, bei Verlagen, Zeitschriften oder TV-Sendern.
