Kampagne FIT N COOL, Sommersemester 2008
Martin Scholz, Christian Weiß, Ricarda Frenzel
Einleitung 01
Die Aufgabenstellung des Kurses Kampagne des Sommersemesters 2008
bestand darin, eine Kampagne zu einem selbstgewählten Thema, dass kein
gegenständliches Produkt umfasst, darstellt. Das bedeutet, dass Initiativen
oder imaginäre Begriffe als Grundgedanken beworben werden sollten.
Als Beispiele standen Wörter wie »Gott«, »Liebe« etc. zur Verfügung.
Ideenfindung 02
Angefangen haben wir mit dem Thema »Hass«, dass wir in einer
Kampagne erarbeiten wollten. Hier mussten wir – auch in Absprache
mit dem Kurs – schnell feststellen, dass diese Aufgabe viel zu umfang-
reich gewesen wäre. Deshalb haben wir uns letztlich auf einen sehr
aktuellen und akuten Bereich bezogen. In großen Industriestaaten der
Welt, denen es sehr gut geht, gibt es eine steigende Tendenz zu über-
gewichtigen Kindern. Um dies vor allem den jeweiligen Eltern deutlich
zu machen, haben wir uns entschlossen eine Initiative zu gründen, welche
hauptsächlich durch Citylights und Werbebanner Gedankenanstöße geben
soll. Hierdurch wollen wir erreichen, dass Eltern mehr darauf schauen wie
sie ihre Kinder ernähren, sie mehr Sport treiben lassen und sich im Allge-
meinen mehr mit ihnen beschäftigen. Die Initiative nennt sich »FIT N COOL«.
Kampagne 03
Die Kampagne setzt sich mit der aktuellen Gesellschaftssituation
und ihrer Auswirkungen auf Kinder auseinander. Um die Tragik und
die dramatische Konsequenz einer überlaufenen Konsumgesellschaft
zu verdeutlichen und vor Augen zu führen, sind die Bilder der
Kampagne in schwarz-weiß gehalten. Wir haben uns für eine foto-
grafische Darstellung entschlossen, da somit der Bezug zur Realität
veranschaulicht wird. Eine Teaserkampagne kam nicht in Frage.
Wir wollten erreichen, dass der Betrachter sich mit dem Plakat aus-
einandersetzt und auf den ersten Blick den Bezug zu der Initiative
erkennt.
In diesem Plakat der Kampagne sieht man einen einsamen Jungen, der
mit einer Chipstüte vor dem Fernseher sitzt. Dies zeigt die Situation, durch
die häufig Fettleibigkeit bei Kindern entsteht. Es soll – vor allem die Eltern –
wachrütteln und ihnen klarmachen, dass solche Umstände nicht gut für ein
Kind sind.
Anwendung 04
Der Betrachter soll von weitem aufmerksam gemacht werden und sich fragen worum es hierbei geht. Nach näherem hinsehen soll er dann den – anspielungsreichen – Zusatztext und den Namen der Initiative wahrnehmen. Diese Vorgehensweise soll erreichen, dass sich die Menschen etwas damit auseinandersetzen und 2 mal hinschauen. Es sollen ausschließlich Citylights verwendet werden um möglichst viele Eltern zu erreichen.














