Olympia-Kampagne

Dozent
Frank H. Dellinger

Teilnehmer
Natalie Bornmann, Michael Feldmann, Pia Tessmer

Dauer
Oktober 2000-März 2001

Briefing
1.0 Das Projekt
Im Rahmen eines sechsmonatigen Projektes galt es eine regionale bzw. nationale Plakatkampagne zu entwickeln, die das Rhein-Ruhr-Gebiet als Ausrichter der Olympischen Spiele 2012 vorstellt. Desweiteren war ein Olympia Logo für die Stadt Köln als Vertreter einer Region zu gestalten.

Das Projekt umfaßte die Erarbeitung eines Briefings anhand von recherchierten Daten, welches als Basis für die individuellen Lösungsansätze dient.

2.0 Die Strategie
2.1 Kommunikationsziele
Generell soll die Akzeptanz der Bevölkerung und die Einstellung zu Olympia im Rhein-Ruhr-Gebiet gestärkt bzw. positiviert werden.

2.2 Zielgruppe
Als Zielgruppe sollte ein Querschnitt der Bevölkerung gewählt werden, welche sich nicht auf eine soziale Schicht beschränkt.

Die Zielgruppe muß sportbegeistert werden. Die unterschiedlichen Gewohnheiten der Bevölkerung müssen genutzt und aufgenommen werden.

Der Querschnitt der Bevölkerung beschränkt sich auf die Altersgruppe zwischen 20 und 60 Jahren. Eine bundesweite Umfrage in der Bevölkerung hat bewiesen, daß die 16 bis 24jährigen mit 84% eine Bewerbung Deutschlands für die Vergabe der Sommerspiele befürworten. Demnach muss verstärkt die Altersgruppe ab 25 Jahren angesprochen werden.

2.3 Consumer-Benefit
Die Bevölkerung in Deutschland hat die Möglichkeit die Spiele hautnah mitzuerleben. Deutschland wird sich als sportbegeistertes, weltoffenes und einheitliches Land präsentieren.

2.4 Reason-Why
Seit 1972 in München gab es keine Olympiade mehr in Deutschland. Das gesamtpolitische, kulturelle und wirtschaftliche Umfeld von NRW sprechen dafür, daß das Rhein-Ruhr Gebiet der Aufgabe gewachsen ist. Im Jahre 2012 wird es eine einheitliche europäische Währung geben, die sich nach der Einführung bis dahin gut entwickelt und etabliert haben wird.

Die Sportstätten müssen zudem nicht alle neu gebaut werden. In der Region gibt es eine Vielzahl von Stadien, Großhallen und Messen, wie z.B. in Dortmund, Düsseldorf, Essen, Köln. Eine dynamische Qualifizierung und Integration der bestehenden Infrastruktur ist von daher gegeben. Bis auf die Segelsport-Wettbewerbe sind sämtliche Wettkämpfe in der Region durchführbar.

Die Nähe der Austragungsorte, die zentralen Flughäfen in der Region sowie die hervorragende verkehrstechnische Anbindung, durch ein optimal ausgebautes Autobahnnetz können als Pluspunkte bewertet werden. Hinzu kommt, daß das Ruhrgebiet das dichteste Schienennetz der Welt besitzt. Das Schnellbahnangebot wird durch spezielle Olympia-Linien weiter verdichtet.

Die Industriekultur wird als Markenzeichen einer Region stehen. Die Bauten der Industriekultur werden nicht verleugnet, sondern dienen als identitätsstiftende Orte mit ästhetischer Qualität.